Eine seltene Entdeckung von wilden Sandkatzenbabys

Sandkatzen sind nachtaktiv und nur schwer zu entdecken. Wenn sie nachts angeleuchtet werden, ducken sie sich und schließen ihre Augen, damit das Licht nicht reflektiert wird. Sie hinterlassen so gut wie keine Spuren und schlafen tagsüber in einer selbst gegrabenen Höhle oder anderen geschützten und schattigen Plätzen.

Sandkatzen können nicht besonders gut klettern oder springen, aber sind dafür ausgezeichnet im graben. Die kleinen Sandkatzen bewohnen vor allem Sand- und Steinwüsten, welche für Steppenkatzen zu trocken sind. Einem Team von Forschern in der Sahara sind drei paar Augen aufgefallen, als sie morgens auf der Suche nach Sandkatzen waren. Als sie näher unter dem Busch nachsehen, entdecken sie die drei süßen Katzenbabys. Mit ihren breiteren Gesichtern und großen Ohren schauen sie ohne große Furcht und eher neugierig aus dem Busch heraus. Die Fressfeinde von Sandkatzen sind je nach Region Schakale, Steinadler, Karakals, Wölfe und verwilderte Hunde. In der Wüste sind diese Bedrohungen jedoch sehr selten, weshalb Sandkatzen allgemein nicht sehr scheu sind. Trotzdem ist dies eine der ersten Sichtungen in der Sahara. Die Sandkatzen sollten unbedingt in der Wildnis gelassen werden, auch wenn es echt schwer fällt, sich nicht so ein kleines süßes Kätzchen mit nach Hause zu nehmen.