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Erste Wanderung in die Berge – Was solltest du dabei haben?

Die erste Wanderung in die Berge will gut geplant sein

Es muss nicht jedermanns Sache sein, doch sollte zumindest jeder einmal im Leben eine ausgedehnte Wanderung in die Berge unternehmen. Denn hier kann man zu unerwarteter Erholung und Ruhe kommen. Das gilt nicht unbedingt für kleine Hügel, sondern für echte Berge, wie diese zum Beispiel in der Schweiz oder Österreich anzutreffen sind. Die Wanderung erfordert jedoch einiges an Vorbereitung. Was du dabei haben solltest, erfährst du hier.

Vorbereitung ist das A und O

Du musst nicht unbedingt ein eingefleischter Profi sein, um eine gute Wanderung in die Berge unternehmen zu können. Doch solltest du dich hier gut vorbereiten. Selbst wenn du keine Steilhänge mit Seil und Pickel bezwingen möchtest, ist eben die besagte Vorbereitung entscheidend, damit du für alle Situationen gewappnet bist. Nur so kannst du den Ausflug auch wirklich genießen. Zu der Ausrüstung sollte in jedem Fall ein Rucksack zählen, in welchem du alle wichtigen Utensilien aufbewahren kannst. Nimm lieber einen hochwertigen, der jedoch nicht zu schwer im Eigengewicht ein sollte. Eine Notfallausrüstung sollte in jedem Fall mit eingepackt werden, um auch bei Verletzungen das nötige Material dabei zu haben.

Daneben ist auch ausreichend Flüssigkeit unerlässlich, denn gerade bei anstrengendem Fußmarsch oder Höhenunterschieden benötigt der Körper in der Regel mehr Flüssigkeit, dessen Verlust du in jedem Fall ausgleichen solltest. Weitere Verpflegung ist ebenfalls ratsam. Kleine Pausen sind immer empfehlenswert, auch wenn du denkst, dass du noch keine benötigst. Ein konstantes Tempo, welches nicht zu schnell, sondern eher gemütlich ausfallen sollte, ist auch ein wichtiger Faktor, um sich nicht ungewollt auszupowern.

Die richtige Strecke wählen

Ist es der erste Ausflug in die Berge, solltest du dir in keinem Fall zu viel zumuten. Die Wanderung kann nämlich anstrengender werden als du denkst. Wähle deshalb eine Strecke, die du in jedem Fall bewältigen kannst, um entspannt ans Ziel zu kommen. Eine Karte für die gewählte Strecke ist ebenfalls wichtig, damit du auf der gewählten Route bleiben kannst. Für Notfälle sollte immer ein Smartphone dabei sein, um bei Bedarf den Notruf wählen zu können. Wählst du die 112, verwendet dein Handy immer automatisch das stärkste Netz. Auch wenn du mit deinem Anbieter keinen Empfang hast, kannst du so auf Hilfe zählen. Hitzeschutz ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, damit du dich vor der UV-Strahlung schützen kannst. Das mag in den Bergen zwar nicht so vorkommen, jedoch besteht auch hier die Gefahr eines Sonnenstichs, welcher sich mit einfachen Mitteln vermeiden lässt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du im besten Fall noch ein GPS Gerät und eine Signalpfeife mit auf die Wanderung nehmen. Denn wenn du in einem Funkloch steckst, hilft auch das Handy leider nicht weiter. Deshalb ist auch die Streckenwahl wichtig. Einsame Strecken sind zwar verlockend, doch wenn man sich in den Bergen nicht gut auskennt, kann dies auch fatal sein. Umso länger kann es nämlich dauern, bis man dich im Notfall wieder findet. Steigere deshalb langsam den Schwierigkeitsgrad von Ausflug zu Ausflug.

Besonderheiten beachten

Menschen mit Einschränkungen, beispielsweise Problemen mit den Hüften oder mit der Atmung, sollten sich Touren aussuchen, bei denen sie gegebenenfalls schnell Hilfe bekommen. Wer unter Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma leidet, sollte immer geeignete Medikamente wie Berodual oder Salbutamol Hexal bei sich haben. Bei Touren ins Hochgebirge, wo die Luft merklich dünner wird, können auch gesunde Amateure vom Einsatz eines Inhalators profitieren. Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen Dosieraerosolen und Pulverinhalatoren. Erstere dienen eher zur Soforthilfe, letztere zur Langzeittherapie.

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