Schwimmen erholung

Erholung im Wasser: Beim Schwimmen die Seele baumeln lassen

Aus diesen Gründen solltest du regelmäßig schwimmen gehen

Die Nähe zum Meer hat einen positiven Effekt auf den Menschen. Dabei spielt die scheinbar unendliche Weite eine wichtige Rolle. Viele Menschen empfinden Demut vor der Natur, wenn sie den Ozean sehen. Die Gedanken fließen, die Meeresluft ist eine wahre Wohltat für Haut und Atemwege. Das Meeresrauschen ist so laut, dass es viele Geräusche übertönt. Dennoch klingt das Brausen der Wellen eher wie Musik und nicht wie Lärm. Der Blick auf das Meer weckt Erinnerungen an traumhafte Ferien und romantische Sonnenuntergänge. Der Ozean lässt Menschen sich lebendig fühlen. Das Tosen und Rauschen des Meeres wirken beruhigend auf die Nerven. Ein kleiner Aufenthalt am Strand wirkt entspannend auf Körper und Geist. Baden im Meer regt die Durchblutung an und den Stoffwechsel und stärkt das Immunsystem. Die klare, feuchte Meeresbrise hilft Menschen mit Allergien und Atemwegserkrankungen. Es ist vor allem das Meer, das die Menschen magisch in ihren Bann zieht.

Es muss nicht unbedingt das Meer sein

Ein See wirkt genauso entspannend wie das Meer.

Nicht nur das Meer wirkt entspannend und hilft dabei, neue Kraft zu tanken und die Gedanken fließen zu lassen. Der Meeresbiologe Wallace J. Nichols hat zahlreiche Studien durchgeführt und herausgefunden, dass sich im menschlichen Gehirn neurologische Muster und Vorlieben gebildet haben, die eng mit dem Wasser zusammenhängen. Erde und auch das Gehirn bestehen zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Die beiden sehr komplexen Gebilde haben sich im Laufe der Zeit harmonisch aufeinander abgestimmt. Das limbische System im Gehirn ist für emotionales Verhalten zuständig. Es sorgt für große Glücksgefühle, wenn Menschen sich in der Nähe von Wasser aufhalten. Das kann auch ein See sein, ein Fluss oder ein Pool. Wer also erholsame Ferien am Wasser machen möchte, kann das auch in einem schönen Ferienhaus mit Pool tun. In Dänemark gibt es sogar Ferienhäuser am Meer mit Pool, die beides kombinieren.

Das Tosen des Meeres wirkt sehr beruhigend.

Zu den beliebtesten Baderegionen, dort wo das Meer sich vor der Tür des Ferienhauses befindet, gehören beispielsweise die Inseln Bornholm, Langeland und Fünen mit der Ostsee vor der Haustür. Wer lieber in der Nordsee schwimmen möchte, dem wird ein Urlaub auf Römö oder Fanö empfohlen. Wer sich partout nicht entscheiden kann, muss an den nördlichsten Punkt des Landes, an den Strand von Skagen, reisen. Dort treffen Nord- und Ostsee aufeinander.

Nordsee und Ostsee

Nord- und Ostsee könnten – auch wenn sie so oft in einem Atemzug genannt werden – übrigens nicht unterschiedlicher sein. Die Ostsee ist ein Binnenmeer, die Nordsee ist hingegen ein Randmeer. Was recht wissenschaftlich klingt, hat auch für Wasserratten eine Bedeutung, denn in der Ostsee ist der Salzgehalt niedriger als in der Nordsee und es gibt keinen so ausgeprägten Gezeitenwechseln zwischen Ebbe und Flut. Wer also passionierter Wassersportler ist, kommt an der Ostsee immer auf seine Kosten. Denn dort ist das Wasser immer „da“ – zum Surfen, Baden und Segeln. In der Nordsee ist genau das nicht der Fall, denn zwischen Hoch- und Niedrigwasser liegen über zwei Meter. Der rasche Wechsel, der für Touristen oft überraschend kommt, kann durchaus gefährlich sein. Die Hinweisschilder vor Ort zeigen an, wann der Gezeitenwechsel stattfinden wird. Dann gilt: Bei Ebbe ist das Schwimmen in der Nordsee gefährlich, weil die Strömung selbst von geübten Schwimmern nur schwerlich bezwungen werden kann.

Beim Blick auf das Wasser kann man alles um sich herum vergessen.

Schwimmen und die Psyche

Schwimmen ist für Menschen in allen Altersstufen empfehlenswert. Es gibt kaum körperliche Einschränkungen, die jemanden daran hindern können zu schwimmen. Schwimmen trainiert den gesamten Körper und auch den Geist. Die verschiedensten Muskeln kommen in Bewegung, die Gelenke hingegen belastet das Schwimmen nicht. Schwimmen regt den Kreislauf an und schaltet gleichzeitig die Alltagssorgen ab. Menschen entwickeln dabei auch Stärken, wie Ausdauer, Beharrlichkeit und Disziplin. 

Im Wasser bauen Menschen Stress ab, wie bei vielen anderen Sportarten auch. Allerdings hat Schwimmen gegenüber anderen Sportarten eine Eigenheit. Es ist notwendig, sich auf die Atmung zu kontrollieren und sie zu regulieren.

Schwimmen ist ein körperlich sehr intensives Training, bei dem Müdigkeit und Erschöpfung zu erwarten sind. Doch erstaunlicherweise ist der Körper nach ein paar Runden schwimmen energiegeladen. Wer frühmorgens schwimmen geht, startet energiegeladen in den Tag und kann so seine alltäglichen Herausforderungen besser bewältigen.

Schwimmen ist auch gut für das Selbstwertgefühl. Es verbrennt viel Energie und baut Muskeln auf. Es sorgt dafür, dass Menschen sich besser fühlen und ihre Stimmung sich hebt. Damit sind sie eher in der Lage sich ihren täglichen Herausforderungen zu stellen, was zu mehr Selbstvertrauen führt.

Schwimmen regt den Kreislauf an, was dazu führt, dass das Gehirn und die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt sind. Das hat weitere positive Nebeneffekte. Denn je mehr Sauerstoff das Gehirn zur Verfügung hat, umso besser kann es die Muskelarbeit koordinieren.

Auch von psychologischer Seite hat das Schwimmen große Vorteile. Es wirkt als Antidepressivum. Schwimmen ist zwar eigentlich ein Einzelsport, oft wird jedoch in Gruppen trainiert, sodass die Schwimmstunde ein soziales Erlebnis wird. Zudem bringt regelmäßiges Schwimmtraining Erfolgserlebnisse, was zur Ausschüttung von Endorphinen führt, die die Stimmung heben.

Regelmäßiges Schwimmen hilft Wunder gegen Stress.

Schwimmen ist ein tolles Ganzkörpertraining

Schwimmen ist eine Ausdauersportart, wie Radfahren, Wandern oder Joggen, die sich in vielfältiger Weise auf Körper und Seele auswirkt.

  • Schwimmen trainiert ganz besonders die Muskeln der Arme, Beine, des Rückens und des Rumpfes. Es sorgt für eine rundum schöne Figur.
  • Schwimmen ist gut für Herz, Kreislauf und Durchblutung. Es eignet sich als Kardiotraining für jeden, auch für jene, die nicht so gesund sind.
  • Beim Schwimmen wird auch die Atemmuskulatur gut trainiert. Das Lungenvolumen erhöht sich, die Lungenfunktion verbessert sich und der Atemrhythmus wird viel regelmäßiger.
  • Schwimmen stärkt auch das Immunsystem und macht den Körper resistenter gegenüber Keimen, Viren und Bakterien.
  • Insgesamt verbessert das Schwimmen die körperliche Fitness, Kondition und Leistungsfähigkeit. 
  • Schwimmen ist eine anstrengende Sportart, für die viel mehr Kraft aufgebracht werden muss, als die meisten annehmen. Es verbrennt sehr viele Kalorien und ist der beste Sport für alle, die abnehmen wollen.
  • Beim Schwimmen ist das Verletzungsrisiko wesentlich geringer als bei anderen Sportarten wie beispielsweise Fußball spielen, Tennis oder joggen. 
Schwimmen ist das beste Training, denn jeder Muskel wird beansprucht.

Die Schwerelosigkeit des Wassers entspannt

Schwimmen ist eine sanfte Sportart, die schonend zu den Gelenken, Sehnen und Bändern ist. Wasser hat den Vorteil, dass es den menschlichen Körper trägt. Beim Joggen ist das ganz anders, hier muss der Bewegungsapparat viel leisten, um die Körpermasse zu bewegen. Das hat oft negative Auswirkungen auf die Knie und andere Gelenke. Wer übergewichtig ist, sollte lieber schwimmen als joggen zu gehen.

Im Wasser fühlt sich der Körper schwerelos an, niemand muss sein eigenes Gewicht stemmen.

Wasser als Ausgleich zum Alltag

Schwimmen wirkt wie ein Booster auf das Gemüt. Beim Schwimmen ist es einfach abzuschalten und den stressigen Alltag zu vergessen. Das Training erfrischt, der Körper fühlt sich angenehm erschöpft an. Schwimmen kann dazu beitragen, die allgemeine Erholung zu fördern und den Schlaf zu verbessern. Wenn es draußen regnet oder sogar schneit, gibt es überall Hallenschwimmbäder, in denen sich das perfekte Ganzkörpertraining ebenfalls durchführen lässt.

Schwimmen fördert die Erholung und den Schlaf.

Fazit

Es sprechen viele Gründe dafür, regelmäßig schwimmen zu gehen. Es ist nicht nur gut für Körper und Seele, es steigert auch die allgemeine Fitness und ergänzt andere Sportarten. Schwimmsport ist vielseitig und für alle Altersklassen geeignet. Es ist auch nie zu spät, damit anzufangen. Selbst wer nicht schwimmen möchte, kann durch einen Spaziergang am See oder Strand von der positiven Wirkung des Wassers profitieren.

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